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Funknetzwerk verbindet Schulen
Oeckinghaus: Einzigartig
Die Computer von sieben Kaiserslauterer Schulen sind seit gestern an ein Zehn-Megabit-Funknetzwerk angeschlossen. Das symbolische Startsignal für das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk der Stadt gab gestern Bürgermeister Arne Oeckinghaus.
Die Stadt statte ihre Schulen mit modernster Technik aus, sagte Oeckinghaus. Mit dem Funknetzwerk stehe eine in Rheinland-Pfalz bisher einzigartige Technik zur Verfügung. Ausschlaggebend für den Einstieg sei der Bedarf der beiden Berufsschulen gewesen. Wenn viele gleichzeitig ins Netz gingen und riesige Datenmengen herunterladen wollten, seien die Kapazitäten nicht ausreichend gewesen. Die jetzt gefundene Lösung sei effizienter und auch preisgünstiger. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Starke (IBS) als Netzwerkdienstleister und der Transcom GmbH als Internetprovider. Durch das Funknetzwerk könnten Daten 200 Mal schneller übertragen werden, erläuterte Projektleiter Wolfgang Wenzel vom Schulverwaltungsamt. Weitere Schulen, auch solche, die nicht in Trägerschaft der Stadt sind, könnten angeschlossen werden. Voraussetzung für die Verbindung sei Sichtkontakt der Schulen zum Rathausdach. Dort seien vier Funkantennen installiert. Die Abstrahlung der Antennen betrage lediglich 50 Milliwatt, betonte Gerolf Starke. Das sei ein Zweihundertstel des Strahlenwerts eines eingeschalteten Handys. Die Integrierte Gesamtschule könne nur über eine Relaisstation auf dem Betzenberg angeschlossen werden, fuhr Starke fort. Gespräche würden schon geführt. Neben den Berufsschulen, die von guten Erfahrungen in einer Testphase berichteten, sind bisher drei innerstädtische Gymnasien sowie die Volkshochschule und die Meisterschule an das Funknetzwerk angeschlossen. (krh)
(c) RON - RHEINPFALZ ONLINE, Freitag, 26. Apr, 03:45 Uhr
Projektstart der Schulen
Im World Wide Web
Schulen in Kaiserslautern sowie Schülerinnen und Schüler können
sich nun multimedial im Internet präsentieren. In Zusammenarbeit mit
der Stadt Kaiserslautern und dem Netzdienstleiter IBS entstand ein Projekt
mit dem Ziel, die örtlichen Schulen in das Netz der Netze, dem
World Wide Web im Internet, einzubinden. Die Stadt informierte in einem
Rundschreiben im Mai über diese Möglichkeit.
Die Kaiserslauterer Schulen präsentieren sich weltweit unter
der eindeutigen Adresse (URL) http://Schulen.Kaiserslautern.de. In einer
zweimonatigen Anlaufphase des Projektes wird nun den Schulen umfangreiche
Unterstützung bei der Erstellung ihrer multimedialen Seiten angeboten.
Ob in Schrift, Bild, Ton oder Film, der Gestaltung des Internetauftritts
sind keine Grenzen gesetzt. Weitere Interessenten melden sich bitte
beim Verkehrs- und Informationsamt der Stadtverwaltung Kaiserslautern
(Tel. 0631/3654117) oder bei IBS (Tel. 06301/712900). Realisiert ist
die Anbindung und die Internetpräsenz der Stadt Kaiserslautern
in Zusammenarbeit mit dem Netzdienstleiter IBS im Verbundnetz der
EUnet Deutschland GmbH. (wob)
In: Wochenblatt vom 7. August 1996
Vergleiche auch:
Projektstart in KL
Schulen im World Wide Web
In: Wirtschaftsmagazin Pfalz Nr. 9/1996
Schulen und Schüler im Internet
Schulen und Schüler in Kaiserslautern können sich
multimedial im Internet präsentieren. Zusammen mit der Stadt
Kaiserslautern und dem Netzdienstleister IBS entstand ein Projekt
mit dem Ziel, die örtlichen Schulen dem World Wide Web im Internet
anzubinden. Die Kaiserslauterer Schulen präsentieren sich
weltweit unter der Adresse (URL) http://Schulen.Kaiserslautern.de.
In einer zweimonatigen Anlaufphase des Projektes wird den Schulen Unterstützung bei der Erstellung
ihrer multimedialen Seiten angeboten. Ob in Schrift, Bild, Ton oder Film,
der Gestaltung des Internetauftritts sind keine Grenzen
gesetzt. Interessenten können sich beim
Verkehrs- und Informationsamt der Stadt, Telefon 0631/365-4117, oder bei
IBS, Telefon 06301/7129-00, melden. (red)
In: Die Rheinpfalz Nr. 178 vom Freitag, 02. August 1996
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